05.02.- 08.02.2026
Pia Simmendinger
Liqun Wang
Eröffnung
Donnerstag, 05. Februar
ab 18 Uhr
Öffnungszeiten
Donnerstag 18 - 22 Uhr
(Vernissage)
Freitag 11 - 17 Uhr
Samstag 11 - 17 Uhr
Sonntag 11 - 17 Uhr
Landscape / Within bringt Künstler:innen aus der Schweiz, Österreich und China zusammen und birgt unterschiedliche Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Mensch, Raum und Landschaft. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Fotografie und Malerei und eröffnen einen Dialog über Wahrnehmung, Massstab, Materialität und innere Bilder. Landschaft erscheint dabei nicht als Kulisse, sondern als eine Form von Erfahrung: als etwas, das wir betreten, erinnern, formen – und das uns zugleich prägt.
Als Auftakt des Waschraum Jahresthemas ZWISCHENLAND richtet die Ausstellung den Blick auf Zwischenräume – zwischen Nähe und Distanz, Orientierung und Unschärfe, Sichtbarkeit und Verschwinden. Im ZWISCHENLAND verschieben sich Perspektiven. Wahrnehmung sollte nicht eindeutig sein, sondern entsteht im Austausch von Blickwinkeln, Referenzen und Kontexten. Diese Unschärfe ermöglicht Dialog, Inspiration und künstlerische Innovation. Auch der Waschraum als besonderer Raum im denkmalgeschützten SBB Werkstatt-Areal steht sinnbildlich für dieses Dazwischen: zwischen industrieller Vergangenheit und kultureller Gegenwart entsteht hier ein neuer Begegnungsraum.
TONI SCHADE
In seinen Fotografien untersucht Toni Schade alpine Infrastrukturen als Spuren menschlicher Existenz und Handlungsmacht in der natürlichen Welt. Die Berglandschaft erscheint als ein Terrain, in dem technische Eingriffe zu stillen Zeugen unserer Präsenz werden – symbolische Aussenposten unserer Beziehung zur Welt und zu uns selbst.
PIA SIMMENDINGER
Pia Simmendinger erforscht Landschaft als räumliche und sinnliche Erfahrung mittels skulpturaler Prozesse mit Gips und Wachs. Ihre Arbeiten entstehen in langsamen, aufeinanderfolgenden Schritten, geprägt von wiederholter körperlicher Auseinandersetzung und genauer Beobachtung von Oberfläche und Materialveränderung. Intuition leitet den Entstehungsprozess, während Reflexion es den Formen erlaubt, sich zu verschieben und für das Unerwartete zu öffnen. Die Skulpturen laden die Betrachtenden dazu ein, den Raum ohne feste Orientierung zu erkunden und Form durch Bewegung, Nähe und Berührung zu entdecken.
LIQUN WANG
Liqun Wang entwickelt ihre Malerei aus der Philosophie der klassischen chinesischen Jiangnan-Gärten. Durch die Verbindung der räumlichen Rhythmen dieser Gärten mit Alltagsgegenständen entstehen vielschichtige Gartenlandschaften und Stillleben. Die Verschmelzung der chinesischen Tuschetradition mit der Transparenz westlicher Aquarellmalerei erzeugt eine Atmosphäre, in der Harmonie, Lebenswärme und Vorstellungen des Wohnens miteinander in Resonanz treten.